Rollrasen –
Schnell und einfach zu schönem Rasen

Rollrasen für jeden Verwendungszweck

Wir bauen Fertigrasen aus speziell dafür geeigneten Zuchtgräsern an. Unsere Saatgutmischungen werden für den jeweiligen Verwendungszweck zusammengestellt und gewährleisten hohe Belastbarkeit bei anhaltender Attraktivität.

Roll- oder Fertigrasen ist ein reines Naturprodukt mit hohen Qualitätsmerkmalen. Durch seine geringen Pflegekosten ist er auch preislich eine echte Alternative zur herkömmlichen Ansaat.

Fragen Sie jetzt nach dem passenden Rollrasen!

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Wählen Sie Ihren Rollrasen:

Das Begriffslexikon

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Warum Rollrasen?

  • sofort abhol- bzw. lieferbar (in ca. 3 Tagen)
  • ganzjährig bei frostfreiem Wetter problemlos und schnell verlegbar
  • sofort begehbar und schon nach etwa zwei Wochen voll belastbar
  • pflegeleicht
  • mindestens 18 Monate alt, dicht gewachsen, mit sattem Grün
  • universell einsetzbar für Hausgärten, Dachgärten, Sportplätze, Parkanlagen usw.
  • frei von Unkraut und Moos
  • regional für Sie produziert
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So einfach geht's zum perfekten Rasen:

  1. Messen:
    Gewünschte Rasenfläche in m² messen .Zum Ergebnis gut 3 bis 5 % als Verschnitt hinzurechnen. Bei Hitze und Trockenheit mind. 5 %, da sich die Soden zusammenziehen.
  2. Bestellen:
    Wöchentlich gibt es vier Abholtermine: Dienstag ab 14.00 Uhr, Mittwoch ab 7.00 Uhr, Donnerstag ab 14.00 Uhr und Freitag ab 7.00 Uhr
    Die Bestellungen müssen spätestens montags oder mittwochs bis 12.00 Uhr bei uns eingegangen sein.
  3. Abholen:
    Rasenrollen direkt bei uns abholen und gleich mit dem Verlegen beginnen.

Auf Wunsch liefern wir auch Ihren Rasen. Die Kosten hierfür sind von der Menge und der Entfernung abhängig. Kontaktieren Sie uns einfach und fragen Sie nach einem Angebot!

Rollrasen Pflege- und Verlegeanleitung

FERTIGRASEN IST SOFORT BEGEHBAR, NACH 2-3 WOCHEN BELASTBAR, NACH 6 WOCHEN BESPIELBAR!

Bodenbearbeitung:

Bei altem Rasen: entfernen, fräsen, ausdorren lassen und abrechen.
Bei Neuanlage: Boden auflockern und durchfräsen.

Den Boden kann man aufbessern, indem Quarzsand eingebracht und eingefräst wird und/oder Komposterde, Humussubstrat oder Rasenerde aufgetragen wird. Fläche walzen, damit sich der Boden setzen kann. Bitte keinen Kompost einarbeiten, es können sich sonst Hutpilze bilden.

Bodenvorbereitung:

Verlegefläche tiefgründig gegen Staunässe lockern (z.B. durch feinkrümeliges Fräsen gegen Verdichtungen durch Baumaschinen), fein und sauber planieren, d.h. Senkungen und Vertiefungen mit Erde aufschütten, Hügel abtragen und Unebenheiten beseitigen, vorwalzen. Rasen-, Grunddünger(50-100g/m²) und Bodenaktivator,-starter (100g/m²) ausbringen, leicht in die obere Bodenschicht einarbeiten, nochmal walzen, um das Planum trittfest zu machen. Vor Verlegung mit einem Rechen aufrauen, um optimalen Bodenschluss der Soden zu erhalten; bei Randsteinen etwa 1cm unter dem Niveau bleiben.

Bestellung des Fertigrasens erst, wenn der Boden vorbereitet ist:

Rasenfläche vermessen und bei der Bestellung ca. 3% Verschnitt einkalkulieren, bei Hitze und Trockenheit mind. 5%, da sich die Soden zusammen ziehen. Nach Ankunft des Rasens sofort Verpackungsfolie entfernen.

Verlegung und Sofortpflege:

Verlegen Sie den Rasen dicht an dicht ohne Fugen, am besten vor Kopf mit Schaltafeln oder Brettern (um Trittspuren zu vermeiden) und schneiden Sie überstehende Ränder mit dem Messer zu.

Sie können vor dem Walzen die Fugen mit Quarzsand auffüllen (ist vor allem an den Rändern sinnvoll).

Anschließend walzen und reichlich wässern (damit wird sofort Bodenkontakt hergestellt, die Wurzeln dringen schnell ein). Prüfen Sie durch Anheben einer Sode, ob Sode und etwa 5 cm des Bodens gut durchfeuchtet sind.

Bitte unbedingt beachten:
Sollten Sie den Rollrasen nicht sofort verlegen können, bitte einlagig an einer schattigen und kühlen Stelle zwischenlagern, da in den Rollen auf den Paletten große Wärme-Entwicklung entsteht. Bei Lagerzeiten von mehr als einem Tag muss der Rasen ausgerollt und gewässert werden. Rollrasen darf nicht längere Zeit auf der Baustelle oder in der Sonne herumstehen.

Rollrasen in Sandwichbauweise

Nach aktuellen Erkenntnissen ist es möglich, neuen Rollrasen direkt und ohne Bodenvorbereitung auf einen vorhandenen alten Rasen zu verlegen. Diese Methode ist gleichwertig gegenüber der konventionellen Verlegung mit Bodenlockerung. Dazu wird die Fläche lediglich kurz abgemäht; Unebenheiten mit feinem Oberboden- oder Rasensubstrat ausgleichen, dann erfolgt eine Grunddüngung. Rasenkanten sollten nachgearbeitet werden, da der neue Rasen die alte Rasenfläche um etwa 1-2 cm überhöht. Somit gibt es eine kostengünstigere und zeitsparende Alternative zur herkömmlichen Verlegung. Pfahlwurzler wie Löwenzahn oder Disteln müssen vorher tiefgründig ausgestochen werden.

Weitere Pflege (Bewässern – Mähen – Düngen):

Nochmaliges Walzen verstärkt die Bodenhaftung zwischen Humus und Rollrasen.

Frisch verlegter Rollrasen muss die ersten 2-3 Wochen dauerhaft feucht gehalten werden. Danach haben sich genügend Wurzeln gebildet, die sich selbst mit Bodenwasser versorgen.

Wässern Sie bei trockenem und heißem Wetter mehrmals täglich, da hier der Verbrauch bei bis zu 7 l Wasser pro m² am Tag liegt (vorzugsweise in den Morgen- u. Abendstunden). Soden und etwa 5 cm Boden sollten feucht, der Rasen begehbar sein.
Bei bedecktem Himmel oder Regenwetter können Sie die Beregnung reduzieren.
Der erste Rasenschnitt soll bereits 5-8 Tage nach der Verlegung erfolgen, am besten mähen Sie beim ersten und zweiten Mal etwa ein Drittel der Grashöhe ab.
Nach dem Anwachsen (ca. 2-4 Wochen) die Beregnung reduzieren (d.h. wöchentlich einmal 15-20 l/m² gießen, das entspricht einem kräftigen Gewitterschauer; bei heißen Wetterperioden etwas mehr, also zweimal pro Woche, ca. 15-20 l/m²).
Regenmesser oder Regenkäfer von Fa. Schwab zur Gartenbewässerung erhalten Sie bei uns.

Zur Dauerpflege reicht ein Rasenschnitt pro Woche auf eine Schnitthöhe von ca. 3-5 cm. Ein Grauschleier auf dem Rasen ist ein Zeichen dafür, dass die Messer des Mähers geschliffen werden müssen. HÄNDE WEG VOM VERTIKUTIERER: dieser löst keine Rasenprobleme, sondern schafft sie erst, weil die Grasnarbe verletzt wird; je öfter Sie vertikutieren, umso stärker wird der Rasen verletzt und verunkrautet, im Frühjahr entstehen regelrechte "Landebahnen" für Unkrautsamen.
Die Bewässerung erfolgt nach Bedarf, nicht zu oft, aber ausreichend (je nach Wetterlage).

Düngen Sie alle 6–8 Wochen (die verschieden Düngemittel können Sie über uns beziehen – wir beraten Sie gerne), das bedeutet mind. 3x und bestenfalls 5x im Jahr, am Anfang des Jahres zusätzlich mit Bodenaktivator/Bodenstarter.
Im Herbst sollte die Rasenfläche komplett sauber gemacht werden (vor allem Herbstlaub entfernen).

Mögliche Pflegefehler:

  • bei zu hoher Bewässerung kann Fäulnis an Blättern und Wurzeln entstehen.
  • bei zu niedriger Bewässerung entstehen braune Trockenflecken. Die verlegten Soden schrumpfen und es entstehen sichtbare Fugen.
  • Wird der Rasen bei den Erstschnitten zu tief gemäht, werden die Grashalme und Wurzeln verletzt; dabei kann sich auch die Rasensode ablösen.

Zu unseren Rollrasen-FAQs

Tipps zur Rollrasen Pflege

Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr Fertigrasenspezialist
Ansprechpartner: Christian und Gabriele Melzl

Verlege- und Pflegeanleitung downloaden:

 

Rollrasen FAQ

Darf man Rollrasen auf altem Rasen verlegen?

Klassischerweise wird der bereits vorhandene Rasen entfernt, bevor die Fläche mit neuem Rollrasen bedeckt wird. Dies hat den Hintergrund, dass sich das Anwurzeln der neuen Halme deutlich einfacher und komplikationsfreier gestaltet, wenn der Boden beim Auslegen weniger dicht ist. Im Sinne einer fachgerechten Verlegung ist es daher empfehlenswert, die Fläche zunächst mithilfe eines Spatens und Sodenschneiders, oder einem Vertikutierer von jeglichem Bewuchs zu entfernen und anschließend grobe Wurzeln, Steine und Unkraut mit einer Harke zu entfernen. Alternativ zur Bodenlockerung bietet sich auch die Rollrasen-Verlegung in der neuartigen Sandwichbauweise an, bei der der ursprüngliche Bewuchs nicht vollständig entfernt, sondern lediglich kurz abgemäht wird. Im Anschluss werden Unebenheiten mit feinem Oberbodensubstrat ausgeglichen, eine Grunddüngung durchgeführt und widerspenstiges Unkraut ausgestochen, um schließlich den neuen Rollrasen zu verlegen. Dank ihres vergleichsweise geringen Aufwandes ist die Sandwichbauweise als kostengünstige und zeiteffiziente Variante der Rollrasenverlegung bekannt.

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Was sind die häufigsten Fehler beim Verlegen von Rollrasen?

Die häufigsten Fehler bei der Verlegung sowie der Pflege von Rollrasen treten im Zusammenhang mit dem Gießen auf. Während eine zu sparsame Bewässerung eine sichere Verwurzelung im Boden unmöglich macht, fördert die durch zu intensives Gießen hervorgerufene Staunässe die Schimmelbildung im Boden. Da diese beiden Szenarien nicht wünschenswert ist, sollte gerade in den ersten beiden Wochen nach dem Verlegen des Rollrasens für eine flächendeckende Feuchte gesorgt werden, ohne dabei stehende Wasserpfützen zu verursachen. Ein weiterer Fehler besteht darin, Rollrasen zu früh nach der Verlegung zu betreten, da das in den ersten zwei Wochen noch frische und filigrane Wurzelwerk durch den hohen Druck nachhaltig geschädigt wird. Nicht zuletzt sollte vor dem ersten Mähen eine weitere Woche gewartet werden, schließlich führt ein zu frühes Stutzen des Rasens dazu, dass die Halme zu wenig Sonnenlicht absorbieren, wodurch die Energiegewinnung der kleinen Pflanzen gehemmt wird.

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Wie lange dauert es, bis man Rollrasen nach dem Verlegen betreten kann?

Während klassisch ausgesäter Rasen aufgrund seiner besonderen Empfindlichkeit über einen längeren Zeitraum nach dem Aussähen nicht betreten werden kann, verhält sich Rollrasen deutlich widerstandsfähiger und pflegeleichter. Bereits zwei Wochen nach dem Verlegen kann Rollrasen ohne Sorgen, Probleme und Komplikationen betreten werden. Dieser Zeitraum dient dem Anwurzeln des neuen Rasens, der sich durch diesen natürlichen Prozess mit der vorhandenen Erde fest verbindet und an Robustheit hinzugewinnt.

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Welche Jahreszeit ist die beste, um Rollrasen zu verlegen?

Besonders geeignet zum Verlegen von Rollrasen sind die Frühlings- und Herbstsaison, da hier die klimatischen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Anwachsen am günstigsten sind. Der Hochsommer ist aufgrund der oftmals trockenen und heißen Umgebungsluft nicht optimal, während in den Wintermonaten die Gefahr einer Frostperiode besteht, die sich wachstumshemmend auf den Rollrasen auswirkt. Typischerweise wird Rollrasen daher zu Beginn der Wachstumssaison im Frühjahr verlegt. Dies hängt damit zusammen, dass die steigenden Temperaturen für eine leichte Aufwärmung des Bodens sorgen und das Substrat durch regelmäßige Niederschläge ausreichend befeuchtet wird. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, wird Rollrasen in der Regel ab März verlegt, sodass er im Sommer bereits voll belastet werden kann.

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